Highlights im September: ** 22.09. Helter Skelter – Live Classic Rock ** 28.09. Michelle Lewis (USA) **

Der Liveclub Tante JU in Dresden heisst euch ganz herzlich willkommen!

Michelle Lewis (USA)

Freitag, 28.09.2018, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK 16,00 EUR/VB 19,00 EUR/AK 20,00 EUR
Michelle Lewis (USA)

Michelle Lewis – Boston / USA – Die zarteste Stimme vom anderen Kontinent

Die aus Boston stammende Musikerin Michelle Lewis lebt in Los Angeles. Mit ihrer aktuellen Platte The Parts Of Us T hat Still Remain stellt sich mir die Frage, wie ich sie musikalisch einordnen soll. Singer/Songwriter oder Country?
Nun, die Lösung liegt irgendwo dazwischen. Mit ihrer ersten Platte aus 2004, ”This Time Around”, war dieses auch in etwa der Fall, obwohl die Musik seinerzeit eher unter Folk eingeordnet wurde. Nun, bei der neuen CD wechseln sich Stimmung und Ausrichtung ab.
Erinnert mich der Eröffnungssong noch stark an die Musik der Kollegin Nancy Griffith, so ist auch die Stimme ein wenig ähnlich, so liegt das beim zweiten Song schon anders. Hier schiebt sich dezent noch ein Hauch Pop dazwischen, und so überrascht die Künstlerin im Verlauf der Platte immer wieder, “None of That Now“ ist eine wunderschöne Ballade im Umfeld von Country/Singer/Songwriter, mit dezenter Akkordeonbegleitung, und der im Walzertakt schwebende Song “Just Like a Movie“ verzaubert durch den Einsatz von Cello und Klarinette.

Allen Stücken gemein ist diese unglaublich schöne harmonische Atmosphäre, oft mit ganz viel Melancholie und bisweilen Traurigkeit ausgestattet, aber nie mit einer depressiven Ausrichtung belegt. Nein, in dieser Traurigkeit liegt sogar oft ein wenig Fröhlichkeit, so paradox das auch klingen mag.
Außergewöhnlich ist die Stimme der Protagonistin, teils geht es eben in die oben erwähnte Richtung (Nancy Griffith), dann schwingt ein Hauch Dolly Parton mit, aber letztlich bildet sich gesamt ein eigenständiger Ausdruck heraus, verbunden mit einer zarten und mitunter zerbrechlich wirkenden Ausprägung. Dazu kommt diese hoch emotional angesiedelte Stimmung der Songs, die voller Harmonie und Schönheit glänzen. Ganz schön, mit einem Streichquartett angereichert, werden wir aus dieser Platte verabschiedet, eine Platte mit Musik, die zum Träumen und Entspannen anregt.
Wolfgang Giese

Michelle Lewis( USA)

schreibt frohe Lieder, die zum Weinen bringen, und traurige Lieder, die lächeln lassen. Ihre Musik ist reich an Melodie, ihre Texte finden Schönheit in Traurigkeit. In der Rolle der Erzählerin schreibt sie intensiv visuelle Lieder, die die entscheidenden Momente in wachsenden und einbrechenden menschlichen Beziehungen erforschen.

Nicht so roh wie Folk und auf einem persönlicherem Niveau als Pop, Michelles Songwriting ist einzigartig intim.

Ihre Single “Run Run Run” fand bei den Bostoner Marathon-Läufern auf große Popularität und wurde in der nationalen Fernseübertragung des Rennens gespielt. Das Musikvideo des Songs erreichte im ersten Monat nach Veröffentlichung mehr als 100.000 Aufrufe und hat bis heute sogar mehr als 350.000 erlangt.

Michelle hat ihren Abschluss am weltberühmten Berklee College of Music in Boston gemacht.
Sie ist häufig in den Vereinigten Staaten und Europa auf Tournee.
Ihre erste Veröffentlichung, This Time Around, erschien im Jahr 2004. Sie arbeitet seit langem mit dem Produzenten Anthony J. Resta (Elton John, Duran Duran, Shawn Mullins) zusammen, unter anderem auch während der Arbeit an ihren EPs Broken (2009) und Paris (2011) und während ihres zweiten Albums “The Parts Of Us That Still Remain” (2014).

Michelle ist eine Sängerin/Songwriterin aus Boston, MA, die in Los Angeles, Kalifornien lebt.

⇒ Mehr Informationen...

Purple Callas (D) – Deep Purple Tribute

Samstag, 29.09.2018, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK 19,00 EUR/VB 23,00 EUR/AK 25,00 EUR
Purple Callas (D) – Deep Purple Tribute

Purple Callas (D) - Deep Purple Tribute | Club Tante JU, Dresden | KonzertPurple Callas – das sind der Sänger Jean-Michel Brinksmeier, Organist Martin Zitzmann, der Gitarrist Reiner Schmidt, Frank Meier am Bass und Jens Nils Kuge an den Drums. Die Musiker arbeiten seit 1980 in verschiedenen Konstellationen zusammen und begeisterten mit ihren Auftritten und Projekten immer wieder Presse und Publikum. In ihrem neuen Programm haben sie sich nun ganz dem Erbe von Deep Purple verschrieben. Deep Purple – das ist eine Band, deren Klassiker jeder kennt, die bis heute trotz vieler Rückschläge auf der Bühne steht und Platten veröffentlicht. Für Zitzmann und Schmidt stand schnell fest, dass dieses Denkmal gepflegt werden muss, also traf man sich immer wieder, um die bekannten Songs zu jammen, ein Glücksfall brachte sie mit Sänger Jean-Michel Brinksmeier zusammen, Jens Nils Kuge und Frank Meier vervollständigten das Quintett. Herausgekommen ist eine Hommage an Deep Purple, die Purple Callas mit ihrer eigenen, ganz unverwechselbaren Handschrift versehen haben. Das Programm beinhaltet Songs aus allen musikalischen Epochen, die Deep Purple durchlaufen haben und so kommt der Sound von Purple Callas mit praller Wucht daher, wenn ein erdiger Bass und planierraupenartige Drums den Boden für ein virtuoses Spiel an Gitarre und Hammond-Orgel bereiten und der stimmgewaltige Sänger auf der Brandung des Rock´n´Roll brilliert.

Purple Callas – harter Rock´n´Roll tief aus dem Bauch!

⇒ Mehr Informationen...

Randgruppencombo spielt Gundermann (D)

Dienstag, 02.10.2018, Einlass: 19:00 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: VVK 25,00 EUR/VB 29,00 EUR/AK 30,00 EUR
Randgruppencombo spielt Gundermann (D)

Randgruppencombo (D) | Club Tante JU, Dresden | KonzertFast 20 Jahre nach dem Tod des Sängers, Dichters, Musikers Gerhard Gundermann wirken seine Lieder lebendiger und aktueller denn je. Andreas Dresens neuer Kinofilm „GUNDERMANN“ wird ab Ende August 2018 ein weiteres
Kapitel aufschlagen.
Was in der Musiklandschaft eher selten geschieht, passiert hier:
Das Publikum, welches seine Songs wie Lebensmittel aufsaugt (das Wort “konsumiert” taugt in dem Fall überhaupt nicht) verjüngt sich, indem sich über die Jahre immer neue Generationen in dessen erdigen, poetischen wie zupackenden Songs wiederfinden und einmischen.
Mittlerweile hat wohl bald die Hälfte des ebenso hell singenden wie hell wachen Publikums Gerhard Gundermann zu dessen Lebzeiten selbst nie live erlebt.

Dass sie und wir aber immer noch und immer wieder seine Lieder kennen, lieben und mitsingen, dafür trägt seit mittlerweile fast auf den Tag genau
17 Jahren diese Combo aus Süddeutschland eine gerüttelt Maß an Verantwortung. Die RANDGRUPPENCOMBO entstand als ein Projekt des Landestheaters Tübingen. Der um die Jahrtausendwende dort beschäftigte Autor, Musiker, Intendant und Regisseur Heiner Kondschak fand, als er mit seinem Auto im Stau steckte, eine Kassette vor, die ihm seine Dramaturgin unbeobachtet ins Handschuhfach ghelegt hatte. Eher gelangweilt legte er sie ein. Es war wie ein Sog, der ihn seitdem nie mehr losließ. In den nachfolgenden Wochen besorgte sich Heiner Kondschak alle Gundermann-CDs, Bücher und Videos und stellte mit Schauspielern und Theaterleuten – von der Sekretärin bis zum Verwaltungsdirektor – eine hauseigene Combo zusammen.

Die feierte am 03.Oktober 2000 Premiere am Landestheater Tübingen – und in der Folge weit über 100 Aufführungen in Tübingen, auf der schwäbischen Alb
und im Umkreis. Spätestens mit ihrem umjubelten Auftritt zum Berliner Museumsinselfestival 2002 spielt das Orchester auch die anfängliche, tiefe
Skepsis der Gundermann-Kenner – anfangs mit Tomaten ausgerüstet- im Osten weg.
Die Kapelle hat ihr Programm beständig erweitert, überarbeitet und sich mittlerweile auch an den Fundus einiger bislang unveröffentlichter Gundermann-Songs gewagt.
Zur RANDGRUPPENCOMBO gehören derzeit zehn Musiker, die im Konzertverlauf knapp 40 verschiedene Instrumente zum Klingen bringen. In einem zumeist bis zu dreistündigen Live-Konzert ohne Sentiment und Eitelkeit, aber mit überspringender Spielfreude und vollem Einsatz erlebt der Folkrock in den
Volksliedern des Gerhard Gundermann seine getanzte Auferstehung. Es ist ein bizarres wie bewegendes Stück gelebter Ost-West-Verbindung, in dieser
Qualität und auch emotionalen Verbundenheit viel zu selten und deshalb doppelt kostbar und beglückend. Seit 2005 treffen sich die Musiker der Combo, mittlerweile in verschiedenen Gegenden Deutschlands lebend, zu zwei Konzerten vor Weihnachten im dortigen, immer ausverkauften Landestheater – und zum Jahreswechsel dann zu zwei oder gleich drei (ebenfalls zumeist ausverkauften) Konzerten nacheinander in Berlin und seit 2013 auch in Leipzig.

Dann aber wurden die Proteste aus dem Südosten des Landes immer lauter: „Warum immer nur Berlin? Und Leipzig? He! Und wo bleiben wir?“
Die in Dresden beheimatete Konzertreihe „Musik zwischen den Welten“ schaffte bes im vergangenen Jahr, in Dresden diesen Aufruhr zu kanalisieren. Und jetzt
hat es erneut geklappt! Die RANDGRUPPENCOMBO kommt wieder nach Dresden! Erwartet werden darf ein lebensfrohes Fest der Freude, in das sich auch die
eine oder andere Träne mischen wird, ein lange Jahre erwartetes Wiederhören der grandiosen Volkslieder des Gerhard Gundermann.

Der Vorfreude ist groß und der Vorverkauf hat begonnen!

Presse:
“Gerhard Gundermann, der Lausitzer Liedermacher … – die Sehnsucht nach seinen Songs ist nicht kleiner geworden. Gundermann hatte etwas zu sagen –
so einer fehlt! Keiner hat seither mehr solch ergreifende Heimatlieder geschaffen wie dieser Anti-Star in Fleischerhemd und Kassenbrille. Der grub
sich einst mit einem riesigen Kohlebagger seinem Reihenhäuschen entgegen und erfand dabei jene packenden Stücke, die sich mit dem Wandel von Landschaft
und Arbeitswelt auseinandersetzten und nach dem Verlust der Utopien und Ideale fragten. Heute wirken die Songs sogar aktueller denn je – Umwelt ist
längst kein Randgruppenthema mehr. Gut möglich, dass Gundermann, der zu Lebzeiten im Westen eher unbekannt blieb und bisweilen als Öko-Schwärmer
galt, inzwischen neue, junge Fans gefunden hätte. Die “Randgruppencombo”… hat nicht nur das Schwabenland zu missionieren versucht, sondern auch in Gundermanns Revier, dem Osten, nach anfänglicher Skepsis anhaltende Begeisterung hervor gerufen. Die dreieinhalbstündigen Konzerte von Laien- und Profimusikers entwickeln sich stets zu Gemeinschaftserlebnissen zwischen Band und Publikum, bei denen gejubelt, gesungen und geheult wird – denn viele Lieder sind echte Volkslieder geworden.”
Berliner Zeitung

⇒ Mehr Informationen...
 
close
Facebook Iconfacebook like buttonYouTube Icon